Montag, 20. April 2009

Auch ein Anfänger-Turnier ist spannend

Am 19.04.2009 fand es statt, das Seminar zu Turnieren bei den Crazy Dogs in Nordhorn. Wie schon beschrieben, halte ich es für eine gute Sache, dort bei kontrolliertem Stress sowohl als Hundeführer als auch als Hund neue Erfahrungen zu sammeln.


Von der OG-Holtriem haben alle unsere Rohdiamanten teilgenommen. Und wie es sich gehört, waren wir eher zu früh als zu spät auf dem Turniergelände. Man könnte auch sagen: Morgens um Sieben ist die Welt noch in Ordnung.


Ein Lob von hierher aber an die Organisatoren: Auch um diese Zeit gab es schon einen leckereren, heißen Kaffee günstig zu erwerben.


Wir hatten also alle Zeit der Welt und die freie Wahl des Zeltplatzes und bauten in Ruhe unseren mitgebrachten Pavillon und die Stühle auf. Auch ein längerer Gassi-Gang nach der Anreise war ohne Stress für Hund und Halter möglich und fand auch statt.


Nachdem wir uns alle richtig eingelebt hatten, begann dann auch die erste Parcoursbegehung für das Jumping. Um euch einen kleinen Eindruck davon zu geben, hier ein kurzes Video:





Als nächstes liefen dann in Small Christina mit Spike, Dirk mit Maggie und Jan-Heiko mit Tim. Als Starter in Large liefen Imke mit Bobby. In der vom Veranstalter vorgegebenen Reihenfolge liefen alle Starter erst das Jumping, dann den A-Lauf, das Open und zum Abschluss ein Spiel.





Insgesamt waren alle auf ihrem Niveau erfolgreich. Allen voran räumten aber Dirk mit Maggie bei den Small ab. Beiweisfotos sind hier:




Das es auch bei einem Trainingsturnier spannend zugehen kann, bewiesen u.a. Dirk mit Maggie. Da die Zeitnahme nach dem A-Lauf die ersten 3 mit gleicher Zeit (auf die Zehntel-Sekunde gleich) anzeigte, fand ein Stechen statt. Hier nun zeigt sich das besondere an Maggie. Wo andere Hunde sich auf einem Turnier mehr oder weniger durch die äußeren Einflüsse begründet verausgeben, läst Maggie das drum-her-rum links liegen und entspannt einfach. Wo da der Vorteil ist? Schaut euch einfach mal das Video vom Stechen an. Alle drei Hunde waren vorher zeitgleich.


Und wie man nun erkennen kann, geht es den Hunden wie uns Menschen. Müde, evtl. gestresst, also "kaputt" sind auch bei uns keine Höchstleistungen mehr drin. Entspannt, ausgeschlafen aber sieht das ganze anders aus.

Deswegen halte ich es für so wichtig, einem Hund von klein auf beizubringen, wie man abschaltet. So niedlich es ist, wenn der Hund ständig bei einem sein will. Für den Hund ist dieses alles Mögliche, nur keine Entspannung. Und wenn es dann Leistung braucht, ist der Tank leer. Sorgt für eine Mensch-Hund-gerechte Rangordnung, sorgt dafür, das Ihr euch als Rudelführer benehmt und deswegen vom Hund gerne als Rudelführer, Alpha-Tier, Big Boss, Großer Onkel oder wie auch immer ihr das nennt, akzeptiert werdet. Eurer Hund lebt in keiner Demokratie, er kennt nur die Diktatur. Und wenn kein vernünftiger Boss da ist, übernimmt er den Job.

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen