Dienstag, 28. Juni 2011

1. und 2. DVM-Lauf in Oldenburg

Am 25. und am 26. Juni 2011 fanden sie statt: Die DVM-Läufe unserer Region. Für die Underdogs (unsere Mannschaft) starteten Dirk (Obermobber) mit Else, Imke (Drillinstruktor) mit Jordan, Elke (Tequitubbie) mit Tequila, Christina (Elfriiiede) mit Spike, Annika (Punktesammler) mit Kaya, Ina (UtzUtzUtz) mit Olga und Jennifer (Yuminator) mit Yuma. Mein Betrag (Commander) bliebt im eher theoretischen Teil, das ich wieder mal zur DVM nicht einsatzfähig bin :-(
Jetzt aber vorab: Die Underdogs waren SUPER!!!!!!!
Nach den ersten Tag standen wir noch auf Platz 6, nach dem 2. Lauf jetzt auf Platz 5!!!, nur wenig Punkte hinter den anderen. Annika, Dirk, Jennifer, Christina, Ina, Elke und Imke: Ich bin echt stolz auf euch, ihr habt euch super geschlagen. Klar, man kann immer sagen, hätte wäre wenn, aber: Ihr habt mit euren Hunden im Team 7 Mannschaften teilweise sehr deutlich hinter euch gelassen und das muss man/frau erstmal schaffen. Gratualtion.

Bei Youtube findet ihr eine Zusammenstellung der Läufe, hier der Link: 1. und 2. Lauf der DVM 2011

Beachturnier 2011 - Windig und Nass :-)

Am 19.06.2011, erstmals im Sommer, fand auf dem Sandstrand von Neßmersiel zum zweiten Mal das Beach-Agility-Turnier statt. Leider bei Dauerwind und Dauerregen. Nachdem einige Starter leider schon vorm bzw. beim Zeltaufbau den Umständen Tribut zollten und kapitulierten haben wir gegen 8.30 Uhr alle anwesender Starter gefragt, was sie denn wollen und ich muss sagen: Super Leistung, alle riefen mit einer Stimme: Wir machen Agi!!!!
Also konnte das Turnier losgehen. Strandkörbe wurden an den Parcours geschleppt, um doch ein wenig Wind und Regenschutz zu bekommen. Parcourhelfer und Seher wurden instruiert, wie mit heruntergewehten Stangen umzugehen ist, unser Pay-on-the-Day Parcour viel leider dem Wind zum Opfer, die Stangen waren etwas leichter und somit zu leichte Beute des Windes und es ging los. Ton van de Laar hat windtechnisch entschärfte Parcours gestellt (kein Seitenwind auf den Kontaktzonen).
Lauftechnisch hat das Beachturnier im Gegensatz zu 2010 echt andere Probleme. Der Boden war nun relativ fest, dafür hatte man bei den Strecken gegen den Wind teilweise das Gefühl von Pantomimischen Darstellungen (Laufen auf der Stelle) bzw. waren zugerufene Kommandos gegen den Wind selbst vom Hund nicht zu hören. Man sah die Lippen ein VOR rufen, hörte nichts und sah dann den Hund sich umdrehen, was denn nun sei :-)

Leid tut es mir um den Tierschutzverein Harlingerland e.V. Deren Aktion ist vollständig ins Wasser gefallen. ALLERDINGS: Uwe Weitze hat ein T-Shirt entworfen, welches er für 17 Euro an allen dagebliebenden Starter verkauft (Agility is fun, wenn man's auch im Sturme kann bzw. Beachturnier 2011 wir haben überlebt). 5 EURO davon gehen an den Tierschutzverein Harlingerland. Danke dafür!

Ansonsten, der Verlauf des Turnieres war super. Alle waren irgendwie nass, 7 Läufer-Teams schafften den Fehlenden Nuller zum Aufstieg in die nächst höhere Klasse, das Fernsehen hat gefilmt: Friesischer-Rundfunk.de Beachturnier 2011 und Peter Waldholm aus Schweden bewies, das echte Nordlichter sich erst bei solchem Wetter wohlfühlen :-) 4 Läufe mit jeweils Platz 1 und 2, ein tolle Leistung.
Bilder haben wir leider nicht so wirklich, wir hatten die falsche Ausrüstung dabei. Wenn ihr noch was habt, was hier rein passt, immer her damit :-)

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Agility-Seminar mit Manuela Klucken (von Imke)

5 Holtriemer Teams..Stephan mit Angel, Ina mit Utz, Elke mit Tequila, Maren mit Maggie und ich mit Bobby..und 7 Gäste-Teams verbrachten ein tolles Seminar-Wochenende mit Ela (Manuela Klucken, Hundeschulde -Teamschule Mensch & Hund - aus Bremen-Brinkum), an dem wir eine ganze Menge gelernt haben...und zwar Mensch und Hund.
Wir bildeten zwei Gruppen mit jeweils sechs Teams und während die eine Gruppe intensiv bis zu zwei Stunden mit Ela arbeitete, hatte die andere Gruppe Pause und konnte sich bei Kaffee und Kuchen oder einem leckeren Mittagessen erholen, seinen Hund lüften oder es wurde einfach über unser aller Lieblingsthema geredet..."unseren Hund".

Hier ein kleiner Einblick in die Sachen, die wir gelernt haben und bei denen sich Arme und Beine manchmal anfangs heillos zu verknoten drohten:

Tunnelführung:

Hürde-Hürde-Tunnel:

Wir haben unsere Hunde in einem gelaufenen Bogen über zwei Hürden in das vorgegebene Tunnelloch geführt. Wenn wir also einen Bogen laufen, hat der Hund die Möglichkeit , das richtige Tunnelloch schon aus der Entfernung auszumachen. Laufen wir dann direkt auf das Tunnelloch zu, beugen uns runter und zeigen nochmal direkt mit der Hand, wo unser Hund reinflitzen soll, kann es keine Missverständnisse geben und unser Hund nimmt das richtige Tunnelloch. Eine gute Hilfe kann auch sein, wenn sich z.B. ein Hund noch nicht so gut schicken lässt, dass wir uns schnell drehen und unseren Hund rückwärtslaufend mit einer einladenen Handbewegung in den Tunnel "reinbitten".

Ketschker:

Der "Ketschker" ist ein Wechsel in Laufrichtung...hinter dem Rücken...auf ganz kleiner Fläche bzw. auf der Stelle. Ausprobiert haben wir ihn bei einem spitzen Slalomeingang oder wenn wir unseren Hund, nachdem er eine Hürde von außen gesprungen hat, über die nächste Hürde von innen führen wollten.

Gegenarm:

Mit dem Gegenarm kann man seinem Hund anzeigen, dass er eine Hürde "kurz" springen soll, wenn z.B. der Parcours gleich nach der Hürde links auf die Wippe weiterführt. Den Gegenarm setzt man so ein, dass der andere Arm (also nicht der Führarm) hinter der Hürde hochgehalten und damit dem Hund signalisiert wird:"Kurz springen, gleich geht es scharf links oder rechts weiter". Danach wird ganz normal weitergeführt und wenn das geklappt hat, ist das Team zeitsparend gelaufen.

Kommando "weg":

Möchte man seinen Hund von sich lösen und über eine Hürde schicken, kann das Kommando "weg" eingesetzt werden. Der Vorteil ist einfach, dass der Hundeführer nicht mitlaufen muss und seinen Hund links oder rechts von der allein gesprungenen Hürde wieder in Empfang nehmen und mit ihm weiterlaufen kann. Um das Kommando "weg" zu üben, ist es hilfreich, anfangs einen Futterbeutel oder ein Spielzeug über die selbständig zu überspringende Hürde zu werfen und zur Unterstützung mit beiden Armen seinen Hund über die Hürde "wegschicken".

Kontaktzonentraining mit einem Flaschendeckel:

Um unserem Hund beizubringen, schön brav die Kontaktzone zu nehmen, hat Ela mit uns Kontaktzonentraining mit einem Flaschendeckel gezeigt: Der Flaschendeckel wird so am Ende des Kontaktzonengerätes auf dem Boden platziert, so dass der Hund beim Abgang bequem mit den Hinterpfoten die Kontaktzone berührt, während die Hundenase den Flaschendeckel erreichen kann bzw. der Hund das Leckerlie aufnehmen kann.

Zuerst wird dem Hund das Leckerlie auf dem Flaschendeckel gezeigt...aber Vorsicht...er darf es natürlich nicht wegnehmen :-). Dann wird der Hund über das Kontaktzonengerät geschickt...die Hinerpfoten bleiben auf der Kontaktzone und der Hund darf sich das Leckerlie von dem Deckel nehmen. Später kann auch mit dem Clicker gearbeitet werden und zwar so, dass dieser eingesetzt wird, kurz bevor der Hund das Leckerlie berührt bzw. frisst. Wiederum nach einer bestimmten Zeit wird kein Leckerlie mehr auf den Deckel gelegt, sondern der Hund geht über das Kontaktzonengerät, bleibt, wie geübt, mit den Hinterpfoten auf der Kontaktzone stehen und sobald die Nase den Deckel berührt, clickern und dann das Leckerlie geben.

Parcoursdurchgang aus der Sicht unseres Hundes:

Ganz einfach gesagt:
Wir haben uns alle mal in die Lage unseres Hunde versetzt, seinen Job übernommen und uns durch einen Parcours führen lassen. Das war eine sehr interessante Erfahrung und wir alle haben ganz schnell gemerkt, wie wichtig es ist...als Hundeführer bzw. Hundeführerin...einen wirklich guten Job zu machen. Denn wurde uns..als "Hund"...nicht früh genug angezeigt, wo es nach einem Hindernis bzw. einem Gerät weitergehen soll, ist man als Hund schnell ratlos und fragt sich:"Was will Frauchen/Herrchen eigentlich jetzt von mir?". Also das Fazit dieses Experiments ist: Wir müssen unserem Hund ganz deutlich zeigen, was wir von ihm wollen...und..was wir als nächstes von ihm wollen...denn unser Teampartner auf vier Pfoten verlässt sich auf uns, dass wir ihm den richtigen Weg präzise zeigen..schließlich macht e r vorher keine Parcoursbegehung.

Körpersprache:

Unser Hund achtet bei der Parcoursführung vor allem auf drei unserer Körperteile: Bauch+Schulter+Füße...diese drei zeigen gemeinsam die Laufrichtung an. Unser Arm ist dabei die Verlängerung der Schulter. Also...immer schön beweglich bleiben, dann klappts auch mit der Koordination unserer drei "Wegweiser".
Und...beim Führen bilden unsere Augen+unsere Hand+die Nasenspitze des Hundes immer eine Linie...damit verlieren wir auch nicht unseren Hund im Parcours..und er nicht uns.

So...das war ein kleiner Überblick über die Inhalte unseres Seminars. Sollte ich etwas falsch erklärt haben, sagt es mir bitte, denn entweder habe ich es selbst nicht richtig verstanden oder habe nicht richtig aufgepasst und mit meinem Agilitynachbarn gequatscht als Ela es erklärt hat...oder ich habe gerade mal wieder Bobby angehimmelt oder...oder...oder.

Zum Schluss gab es noch ein Jumping, bei dem Ela uns Holtriemern einen "Wanderpokal" stiftete...und zwar den "Grauwolf-Pokal"...der zukünftig 1x im Monat bei einem "Open" im Training "erlaufen" werden kann. Am Seminarsonntag machten Stephan und Angel den Anfang und gewannen ihn...knapp vor Ina mit Utz.

Das Seminar endete in einer gemütlichen Abschlussrunde, bei der Ela jedem Team noch ein Feedback gab. Das Seminar mit Ela hat einfach Spaß gemacht: Mit ihrer Fröhlichkeit bei der Sache, ihrer Geduld mit uns, ihrer Fähigkeit, sich auf jedes "Mensch-und-Hund-Team" individuell einzustellen, uns zu motivieren, uns Menschen am Ende des Tages mit einem tollen Selbstbewusstsein und unsere Hunde...müde und zufrieden...nach Hause zu verabschieden, kann ich nur sagen:"Ela...vielen Dank....und wir werden uns bei einem Seminar von Dir bestimmt nochmal wiedersehen".

Dankeschön auch an Tomi für die leckere Käsesuppe und an alle Kuchen- und Salatzauberer...an Marianne und Arno, die uns bei der Bewirtung usw. unterstützt haben...an Stephan für das Organisieren des Seminars...und an Ina, Lena und Stephan für das Parcoursaufbauen im strömenden Regen am Freitag.

Hier sind ein paar Bilder vom ersten Tag:

Und hier ein paar mehr vom zweiten Tag:


Weiterhin danken wir allen Beteiligten für ihre Spenden, Arbeiten, Frohsinn und Gute Laune.

Mittwoch, 30. Juni 2010

2. und 3. DVM-Turnier in Rhede, (kleiner Dirk ganz groß)

Campen macht Spaß. Vor allem, wenn man morgens um sieben Uhr denkt, man ist in einem Horror Film gelandet (FOG - Nebel des Grauen) oder Harry Potter war aktiv, da 7/8 tel des Platzes einfach nicht mehr da sind: NEBEL. Nebel, wie ich ihn noch nicht gesehen haben, so dicht und das um 8 Uhr immer noch. Wahnsinn.
Wer war beim Campen? Dirk, Elke, Imke, Stephan und Jörn, Christina kam eine Nacht später dazu, nur Ina entschied sich fürs Fahren. Somit waren wir, die Underdogs, leider wieder nur mit 6 Startern anwesend. Letztlich war es aber auch egal, den besten Start hatten wir schon beim 1. DVM Lauf nicht erwischt, immerhin konnten wir unseren Mannschaftsplatz fast halten und hatten noch genug Mut, uns bei den guten Läufen auch lautstark zuzujubeln. So soll Agi sein.
Was passierte noch? Am Samstagabend gab es ein Buffett, welches richtig lecker und richtig reichhaltig war. In gemütlicher Runde mit den Mitbewerbern gab es tolle Gespräche und richtig viel Spaß nach dem tollen Essen. Gefeiert wurde noch der ein oder andere Aufstieg und so verging die Zeit wie im Flug.
Am nächsten Tag dann aber, Dirk und Maggie zeigten es allen. Endlich der so lang ersehnte dritte Nuller bei einem anderen Richter als die anderen. Er hat es geschafft und ist jetzt in A3.  Meinen herzlichen Glückwunsch auch von dieser Seite. Die anderen Underdogs zeigten dann durch die Bank, wie nah Licht und Schatten beieinander liegen. Nichtsdestotrotz gratulieren wir aber den Mannschaften, die es uns allen gezeigt haben, wie es richtig geht. Am Tage des Finales drücken wir euch die Daumen.

Hier nun ein paar Bilder von den beiden Tagen: